Wichtige Begriffe erklärt

Was ist ein Screening?

Screening auch Filteruntersuchung genannt beschreibt den Vorgang bei Vorstufen, Frühstadien und Risikofaktoren einer Erkrankung und kann diese frühzeitig feststellen. Ziel einer solchen Untersuchung ist, die Lebenserwartung der Bevölkerungsgruppe mit erhöhtem Krankheitsrisiko zu verlängern. Beim Screening muss eine möglichst große Anzahl von Probanden/innen untersucht werden, damit möglichst viele Erkrankte entdeckt werden und diese dann einer Behandlung zugeführt werden können.

Dieses Verfahren dient als Vorsorgeuntersuchung, sollte hierbei auffällige Werte auffallen, sind weitere Untersuchungen notwendig um ein Vorliegen einer Krankheit zu bestätigen. Solche Screening-Tests sind in mehreren Bereichen von Krankheiten möglich. Durch dieses Verfahren besteht für betroffene also eine wesentlich höhere Heilungschance. Sollten Sie einen Arzt bereits mit Beschwerden aufsuchen, sprechen wir hier nicht mehr von einem Screening. Hier wird von vornherein eine umfassende medizinische Untersuchung notwendig sein.

Was sind Knochenmetastasen?

Knochenmetastasen oder auch Skelettmetastasen genannt, sind durch gestreute Krebszellen eines Primärtumors gebildete bösartige sekundäre Knochentumore. Dies sind auch die am häufigsten auftretenden Knochentumore, vor allem im Erwachsenenalter. Bei Brust oder Prostatakrebs sind Knochenmetastasen mit einer der häufigsten Komplikationen, welche auftreten können. Knochenmetastasen haben eine enorme Auswirkung auf die Lebensqualität der Betroffenen, sowie den Verlauf der Krankheit.

Prinzipiell kann jeder Tumor, welcher in die Blutbahn metastasiert auch das Knochenmark angreifen. Knochenmetastasen gibt es in zwei Arten, entweder Knochen bildend, oder Knochen abbauend oder aber auch beide gleichzeitig. Patienten klagen häufig unter enormen Schmerzen, zusätzlichen haben die Knochen kaum noch Stabilität und sind somit sehr schnell gebrochen.

Bei der Diagnose „Knochenmetastasen“ gibt es für die Betroffenen meist keine Heilungsmöglichkeiten mehr. Behandlungen gehen also dann in die Richtung den Betroffenen bessere Lebensqualitäten zu ermöglichen, hierzu wird eine Strahlentherapie oder die Verabreichung von Bisphosphonaten genutzt.

Was sind Myome?

Unter Myome versteht man sogenannte Wucherrungen, welche in der Muskelschicht der Gebärmutter auftreten. Diese Tumore können sich bei jeder Frau im Genitaltrakt entwickeln, diese Tumore sind aber häufig gutartig. Auch die gutartigen Tumore sind nicht zu verharmlosen, sie sind zwar nicht gefährlich, aber dennoch schränken sie die Lebensqualitäten oft ein. Myome bilden sich meist im Alter zwischen dem 35. und 50. Lebensjahr. Myome treten entweder als einzelne Knoten auf, oder liegen zahlreich in der Gebärmutterwand.

Die Größe eines Myoms kann variieren, in den meisten Fällen wachen diese bis zu 5 Zentimeter. In einigen Fällen ist keine Behandlung nötig, dennoch können Blutungsstörungen auftreten. Andere mögliche Probleme, welche den Alltag beeinträchtigen können, sind zum Beispiel Schmerzen im Unterbauchbereich, Druck auf die Blase, häufigen Harndrang, Verstopfung, Kreuzschmerzen oder Beschwerden beim Geschlechtsverkehr. Grund für diese Probleme sind wachsende Myome, welche auf benachbarte Organe, oder Nerven drücken.

Oftmals bringen Myome Folgeerkrankungen wie eine Harnwegsinfektion oder Blutarmut mit. Die Behandlung dieser Myome hängt von der Lage oder Größe des Myoms oder dem Alter der Frau ab, falls diese Ihre Familienplanung noch nicht abgeschlossen hat. Myome bei einer Schwangerschaft sind speziell mit dem Frauenarzt abzuklären, denn bei einer Schwangerschaft können durch Myome Fehlgeburten, oder Frühgeburten auftreten.

Was ist ein MRT?

MRT heißt Magnetresonanztomografie und wird in der Medizin für visuelle Darstellungen von Funktion und Struktur der Organe und des Gewebes verwendet. Durch diese visuellen Schnittbilder von einem bestimmten Körperbereich können sich Ärzte einen Eindruck über den Verlauf vieler krankhafter Organverläufe verschaffen oder Beurteilungen über die jeweiligen Organe abgeben. Das MRT erzeugt starke Magnetfelder sowie Radiowellen, die in einer hohen Frequenz auf den Körper eintreffen.

Dadurch verändert sich die Ausrichtung der Wasserstoffkerne im Magnetfeld. Nach jedem Impuls der Radiowellen kommen die Wasserstoffkerne wieder in die Schräglage zurück, die der Magnet vorgibt. Diese gemessenen Daten senden die Atomkerne an den Computer, der durch diese Informationen ein Bild visualisieren kann. Jedoch reicht dieser Vorgang nicht aus, deswegen werden zusätzlich sogenannte Spulen an den Körper angelegt die weiteren starken Magnetfelder erzeugen und somit mehrere Schichten des gewünschten Körperbereichs visuell darstellen.

Was ist eine Ultraschalltherapie?

Eine Ultraschalltherapie ist eine Therapie, welche schmerzhafte Beschwerden des Bewegungsapparats wie Gelenk- oder Wirbelsäulenerkrankungen lindern kann. Diese Therapie funktioniert mit Schallwellen, die aber nicht für das Ohr des Menschen zu hören sind.

Der Ultraschall wird auch oft in der Medizin genutzt, um eine Abbildung von Erkrankungen, oder Veränderungen an Organen oder anderen Weichteilen festzustellen. Das beste und bekannteste Beispiel, bei dem diese Schallwellen eingesetzt werden, ist bei einer Schwangerschaft, bei der die Entwicklung des ungeborenen Kindes verfolgt wird.

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